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Der Metzgergeselle Jakob Friedrich Geyer aus Crailsheim, kam im Jahr 1785 auf seiner Wanderschaft ins Sauerländer Lüdenscheid, der damals noch nicht wusste, dass er der Stammvater der Lüdenscheider Familie Geier werde würde. 1785 landet er in Lüdenscheid, gerade als der Turm der Erlöserkirche, welcher 1782 abgebrannt war,,wieder aufgebaut wurde. Lüdenscheid war damals eine aufblühende Stadt mit vielen Fabriken.

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Jakob Friedrich Geyer macht seinen Meister, stellt Schlachter ein und richtet sich eine Metzgerei in der Schemperstraße ein. Im April 1815 stirbt Jakob Friedrich. Friedrich Wilhelm übernimmt die Metzgerei an der Schemperstraße und sein Bruder Peter bekommt den Betrieb an der Herzogstraße.
Während der ältere Bruder nur einen Sohn hat, ist Peter, der seinen Namen von Geyer in Geier ändert, zusammen mit seiner Frau Helena recht fruchtbar: insgesamt zwölf Kinder, darunter auch Friedrich Wilhelm (1816) und August (1820), der rote und der schwarze Geier.

Beide haben wiederum eine große Familie: Der rote Geier insgesamt 24, von denen kaum jemand richtig alt geworden ist die meisten sind als Kind oder in frühen Jahren verstorben.

August, der schwarze Geier, wurde Vater von insgesamt 13 Kindern, neun von ihnen erreichen ein ansehnliches Alter.
Beide waren damals stadtbekannte Persönlichkeiten - erstens wegen ihrer vielen Kinder und zweitens wegen ihrer Feindschaft.
Die recht kinderreiche Metzger-Dynastie Geier besaß um das Jahr 1880 vier Geschäfte in Lüdenscheid: Schemperstraße, Loher Straße, Herzogstraße und Kölner Straße.
Heute, nach 220 Jahren - führen Ernst-Friedrich und Simone Geier die Fleischerei Ernst Geier. Sie erlebten auch einen schwarzen Tag in der Firmengeschichte: Am 28. März 2003 brannte das Firmengebäude in der Kalver Straße komplett ab. Ursache war heißes Fett in einer Pfanne. Doch inzwischen blickt die Familie wieder positiv in die Zukunft, das Gebäude steht inzwischen wieder.

Der 220. Geburtstag der Fleischerei Ernst Geier wurde am, 21. Oktober, gebührend gefeiert.

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